SIMPLE BOB 1.0

April 20, 2014 by Strategie 2.607 Comments

Geschätzte Forex-Gemeinschaft

SIMPLE-BOB 1.0, so nenne ich meine eigene Strategie. Sicher gibt’s auch andere Trader die die selbe Strategie verwenden, und sicher gibt’s hierfür auch schon einen Namen. Dies spielt für mich aber keine Rolle, ich nenne es jetzt einfach so.
Zuerst möchte ich mich noch bei meinem Kumpel Alex H. bedanken, er hat mir in kurzer Zeit sehr viel beigebracht, so dass ich mir schonmal viel Zeit und Verluste ersparen konnte. Verluste hatte ich natürlich trotzdem. Dies war aber mehr durch meine schlechte Disziplin zurückzuführen.

Wieso dieser Name? Simple steht für einfach und Bob kommt von meinem Namen Robert.

Ich wollte eine Strategie die sehr einfach aufgebaut ist, ohne viele verwirrenden Trendlinien etc.. Ich stehe nicht auf Charts, die aussehen wie Weihnachtsbäume. Ausserdem sollte meine Methode auf lange Fristen aufgebaut sein, da ich noch einen 100% Job habe, und somit nicht den ganzen Tag Zeit habe, die Charts zu beobachten.
Ganz einfach, ich beobachte die Währungspaare im Tageschart. Dabei schaue ich, an welchen Punkten die Paare die letzten Tagen, Wochen oder sogar Monate gekehrt haben. Dies können natürlich verschiedene Positionen sein. Wenn sich ein Paar an so einen Punkt nähert, beobachte ich dieses genauer, meist achte ich dann auf Candlestick-Signale wie Hammer und shooting Star, welche mich bestätigen. Da ich ein kleines Risiko eingehe, ist es auch nicht tragisch wenn der Kurs noch nicht gleich kehrt. Z.B. beim EUR/USD letzte Woche, hatte ich die erste Position bei 1.28 geplant. Der Kurs ging dann noch etwas tiefer, und er kehrte dann auch irgendwann wieder. Dabei war ich sicher, dass er 1.30 und höher wieder erreicht. Und so war es ja auch.

Wenn ich so eine Position eingehe, dann eröffne ich meist 3 oder mehr Trades, so wie es mein Moneymanagement zulässt. An gewissen Positionen schliesse ich dann die Trades wieder, bis auf einen, diese lasse ich einfach weiter laufen. Dieser Trade kann dann 400-800 Pips erreichen. Und falls er doch noch frühzeitig kehrt, hatte ich ja durch die anderen Positionen Gewinn. Die Stopps sollten auch immer etwas nachgezogen werden. Ich achte dabei auf die Pivopunkte.
Damit ich nicht ständig die Charts beobachten muss, habe ich bei meinen bevorzugten Währungen Preisalarme eingestellt. Diese sind immer kurz vor den Umkehrpositionen eingestellt. Dafür habe ich ein App. auf meinem Handy.
Wenn man etwas diszipliniert ist und sich an die Strategie haltet, sollte es aufgehen.

Die folgende Bilddatei, soll als Beispiel, meine Strategie verdeutlichen. Oben im blauen Rahmen ist der Bereich für die Short-Position. In diesem Bereich können mehrere Trades eröffnet werden. Unten die violetten Linien, sollen mögliche Positionsschliessungen aufzeigen. Der letzte Trade lässt man einfach weiter laufen, mit der Hoffnung, dass dieser das letzte Tiefst im Tageschart erreicht. Bei Unklarheiten, könnt ihr euch unscheniert mit mir in Verbindung setzen.

simple bob

Ich übernehme keine Verantwortung für die Anwendung dieser Strategie. Schlussendlich ist und bleibt der Forexhandel reine Spekulation.


Robert S.